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Ob `Main Course' nun das erste Disco Album einer weissen Band war, darüber lässt sich streiten (waren es vielleicht doch ,KC & The Sunshine Band'?), zweifelsfrei war es aber jenes Album, das Disco Musik in den USA auch der großen Masse weisser Hörer zugänglich und schmackhaft machte.
,Nights On Broadway', ,Jive Talking', ,Winds Of Change', die schon `How Deep Is Your Love vorwegnehmende Disco Ballade `Fanny' und das in die gleiche Kerbe schlagende `Edge Of The Universe' verdanken Arrangeur und Produzent Arif Mardin mindestens genauso viel wie dem gekonnten songwriting der Gibb Brüder. Geschmackvoller produzierte Disco Alben wird man kaum finden.
Freilich klingen hier auch noch die alten Bee Gees nach - etwa mit dem zuckersüssen, aber doch unwiderstehlichen ,Songbird', oder dem country song ,Come On Over', trotzdem war es das Album mit dem sich die Bee Gees (auch gesanglich) neu definierten.
Mit den kommenden 4 Alben (inkl. dem ,Saturday Night ...
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Es war tatsächlich eine große Veränderung, auf "Main course" präsentierte sich das Trio ganz anders als auf den Vorgängeralben und landete einen riesigen Erfolg. Allein "Jive talkin'" ist sehr auffällig und ein wahrlich gelungener Song, ebenso das grandiose "Nights on Broadway". Wer's ruhig mag, kommt vor allem bei "Songbird" und "Country lanes" auf seine Kosten, letzteres ist der heimliche Höhepunkt des Album - ein wunderschöner Song mit Robin in Hochform. "Come on over" und "Baby as you turn away" kann man nicht so richtig einordnen, wirken zwar nicht überflüssig, aber auch nicht ganz so überzeugend wie der Rest des Albums, sind aber allemal noch "hörbar". "Edge of the universe" kommt locker herüber, überzeugt auch durch witzigen Text, wobei natürlich der Sinngehalt nicht so Ernst genommen werden darf. Barrys Falsettgesang findet auf "Main course" erst mal nur im "Nights on Broadway"-Refrain und in Ansätzen bei "Fanny (be tender with my love)" Verwendung, doch wie viele wissen: ...
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Die erste Single 'Jive Talkin', im Mai 1975 veröffentlicht, schlug ein wie eine Bombe. Der Rest ist Musikgeschichte, die die zweite Hälfte der 70er Jahre bestimmen sollte. Ich erinnere mich noch den Song im Juni 1975 in einem Transistorradio in England zum ersten Mal gehört zu haben. Ich wollte es kaum glauben, aber ich erkannte Robins Stimme sofort heraus und rannte schnustracks ins nächste Plattengeschäft um mich davon zu überzeugen, dass das wirklich die Bee Gees waren!
'Main Course' ist insgesamt aber nicht so geschlossen wie 'Mr. Natural' und zählt nicht unbedingt zu den besten Alben der Bee Gees. Ein Titel wie 'Country Lanes' scheint hier völlig deplaziert und bremst den Fluss des Albums. Mit 'Come On Over' ist einer jener Versuche der Bee Gees, Country Songs zu schreiben, enthalten. Das können sie aber nicht und es klingt eher wie eine Anbiederung an den amerikanischen Markt.
Andererseits kann man verstehen, dass sie noch nicht recht wussten, welche Richtung ...
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In the spring of 1975, a producer named Robert Stigwood sent thousands of copies of a single with no artist's name on them, with a title called "Jive Talkin'". It was an immediate hit and people wanted more. Remember, that in 1967, Mr. Stigwood pulled this same stunt with "New York Mining Disaster 1941", teasing the public into thinking it was the Beatles trying to see if they could make it under a different band title. The resulting surprise was that it was the Bee Gees; that tear-jerking, ballad writing trio that had faded into an old record collection that millions of record buyers owned. "Jive Talkin'" went to #1. "Night On Broadway" followed with two versions - one with the slow bridge and one without. "Fanny (Be Tender With My Love)" was the third hit off the album. This latter one being a studio gem, but virtually UN-singable in public due to the intense over layered vocal work. Being a 'single' oriented group in the past, the Bee Gees had finally crafted an album worthy of all ten songs being ...
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Die Broken-hearted-BeeGees können auch anders! Mit diesem Album setzen die drei Gibb-Brüder 1967 ihren musikalischen Umschwung an. Den Auftakt bildet "Nights on Broadway", in dessen Refrain Barry zum ersten Mal mit Falsett arbeitet. Es folgt "Jive talkin'", das zum Tanzen angedacht war. Zum Ende hin überwiegt eine ruhigere Stimmung, die jedoch nicht so sehr einen Rückfall in die melancholische Haltung der Vorgängeralben bedeutet. Barry und Robin übernehmen abwechselnd Leadstimmen, Maurice kommt (ebenso wie seine Fans) leider wieder einmal zu kurz. Allerdings ist dieses Album in seiner Erscheinungszeit sicher als Hauptmahlzeit anzusehen. Empfehlen würde ich besonders "Wind of change" und "Country lanes".