Bewertung:

-
Fast jeder kann heute noch bei "You Should Be Dancing" mitsingen. Das allein zeigt die Zeitlosigkeit dieses Albums, das man einfach als Bee Gees Fan gehört haben MUSS - es ist nach Spirits Having Flown vermutlich das meistbekannteste Album der drei Brüder.
Dabei ist "You Should Be Dancing" nicht wirklich ein Höhepunkt des Albums; sämtliche Live-Darbietungen gefallen mir besser. Echte Höhepunkte sind "Can't Keep A Good Man Down", "Boogie Child" oder auch "The Way It Was". Zudem ist es das erste Album, das weitestgehend mit Synthesizern aufgenommen wurde, was den Klang (vielleicht etwas zu sehr) einheitlich macht. Außerdem ist die erste Produktionsarbeit von Gibb/Galuten/Richardson, das ja u.a. Spirits Having Flown und Guilty produzieren sollte.
Bewertung:

-
Das Album-Cover, auf dem die Jungs unfreiwillig als Ledertrinen posieren, sorgte für viel Gelächter, aber WOW! Was für eine Transformation! (Wären sie nicht Brüder, hätte man es als Coming Out missverstehen können). Während in den 60ern und frühern 70ern sehr viel gejammert und geschmalzt wurde, wurde nun getanzt. Die Songs haben etwas sehr Positives, Leichtes, und die Vocals sind wesentlich besser produziert als auf allen Vorgängeralben. "You Should Be Dancing" war gut produzierter Disco-Trash, aber alle anderen Songs waren liebevoll arrangierter R&B/Soul/Pop. Die Jungs bedienten sich bei Motown für "Love So Right" und das fantastische "Love Me",m.E. der beste Robin Gibb Song neben "I Can't See Nobody". Barry's scharfer Falsett wurde durch relativ warme Synth Sounds etwas abgemildert (You Stepped Into My Life, Subway). Fantastische Vocal Arrangements finden sich auf "Children Of The World" und dem albernen "Lovers". Ein klasse ...
weiter
Bewertung:

-
Nach dem überraschenden, jedoch fälligen Erfolg des Vorgängeralbums MAIN COURSE, das noch zwiespältig zwischen R&B- eingefärbten Titeln einerseits und eher konventionellem Bee Gees-Material andererseits hin- und herpendelte, setzten die Brüder Gibb mit diesem Album konsequent auf die Dance/R&B- Schiene, allerdings stets unter der Vorgabe der Bühnentauglichkeit, denn die Präsentation des Materials auf Tournee hatte für die Brüder Vorrang!
Heraus kam CHILDREN OF THE WORLD: Zum ersten Mal prägt Barrys Falsett den Großteil eines Albums, zum Ersten mal seit 1966 sind keine Streicher auf einem Bee Gees Album eingesetzt, zum ersten Mal arbeiten Barry Gibb, Karl Richardson und Albhy Galuten als Produktionsteam zusammen (das später für Alben wie GUILTY [Barbra Streisand] oder HEARTBREAKER [Dionne Warwick] aber auch für viele weitere Bee Gees Produktionen [z.B. Andy Gibb] verantwortlich zeichnete).
Und obwohl 'You Should Be Dancing' als die Disco-Single schlechthin gilt, ...
weiter
Bewertung:

-
After the enormous come-back sucess of "Main Course", the Gibbs' followed with this album and the #1 'across the charts' hit "You Should Be Dancing". Arif Mardin could not produce for them again, due to record contractual conflicts. But, at the same time, Billboard magazine had just started a "dance" chart and this single topped it the summer of 1976. Followed closely to #3 was "Love So Right", a severe 'Stylistics' sound copy. "Boogie Child" surprised everyone with it's complex instrumental backing and the funkadelic vocals.
It was another step up for the Bee Gees. Again, with too many hits to release in a year, other artists like Melba Moore "You Stepped Into My Life" and an old Gibb friend Yvonne Elliman, "Love Me", snatched these songs up and made them their own giant hits. Radio Host Casey Kasem remarked during the showcasing of "Love So Right", that the Bee Gees have had more songs copied by any other artists, other than the Beatles! This was in 1976 before "Saturday Night Fever".!
weiter