Seitenverhältnis: 16:9 - 2.40:1
Publikumsbewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
Bindung: DVD
Marke: FOX
EAN: 4010232034496
Feature: 20th Century Fox Home Entertainment Walk the Line, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Artikel Abmessungen: 22
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Sprachen: DeutschUntertitel für HörgeschädigteDolby Digital 5.1EnglischSubtitledTürkischSubtitledDeutschOriginalDolby Digital 5.1EnglischOriginalDolby Digital 5.1
Hersteller: Twentieth Century Fox Home Entert.
MPN: 2953608
Anzahl Disketten: 1
Anzahl Artikel: 1
Herausgeber: Twentieth Century Fox Home Entert.
Ländercode: 2
Erscheinungsdatum: November 30, 2006
Laufzeit: 130 Minuten
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Features:- 20th Century Fox Home Entertainment Walk the Line, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
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Produktbeschreibung:Product Description:Systemvorraussetzungen:
Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert). Aufnahmeformat: 2,35:1. Sprachversion: Deutsch 5.1 DTS, 3/2.01, DTS. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 5.1, 3/2.01, AC3. Sprachversion: Englisch Dolby Digital 5.1, 3/2.01, AC3
Amazon.de:Walk the Linezeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären „Man in Black“. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix.
Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres.
Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von
Walk the Linehaben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.
Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisiserung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass
Walk the Lineein schlechter Film wäre.Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.
Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.
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Thomas Reuthebuch